Sensorik

Zur Überwachung der Bäume werden Daten verschiedener Messgrößen erhoben. Deshalb spielen die Sensoren eine große Rolle im Projekt FloraWan.

Helligkeit

Um die Helligkeit zu messen können so genannte Photozellen genutzt werden. Dabei handelt es sich um zwei Elektroden in einem evakuierten Glaskolben. Aufgrund des Physikalischen Photoeffekts werden zwei Elektronen aus der Kathode herausgeschlagen. Treffen sie nun auf die Anode werden sie als so genannter Photostrom sichtbar.

Feuchtigkeit

Zur Messung der Bodenfeuchte gibt es zwei unterschiedliche Messarten. Bei den elektrothermischen Prinzipen wird das Flies an der Spitze des Sensors alle 10 min für 7 Sekunden aufgeheizt. Aufgrund der Abkühlzeit können Rückschlüsse auf die Feuchtigkeit der Umgebung errechnet werden. Nachteil dabei ist der hohe Energieverbrauch. Vorteil eine hohe Genauigkeit. Alternativ kann man die Bodenfeuchte auch durch die Leitfähigkeit messen. Dazu wird die Kapazität eines Kondensators gemessen, die durch Wasser verändert wird. Vorteil dabei ist, dass diese Art von Sensor keine offenen Metallteile hat und demnach weniger schnell im Freien korrodiert. Dennoch ist die verbaute Platine sehr empfindlich und müsste deshalb nochmals abgedichtet werden.

Temperatur

Auch Thermometer finden im FloraWan Projekt Verwendung. Ihr Messprinzip, einer sich ausdehnenden Messflüssigkeit (Alkohol/Quecksilber) sollte allgemein bekannt sein. Nachteil an Thermometern ist eine entstehende Ungenauigkeit bei unterschiedlicher Sonneneinstrahlung.

Füllstand

Ebenso (Wasser-)Füllhöhe Sensoren werden genutzt. Diese arbeiten mit Ultraschallwellen (20 kHz) du messen die Zeit, bis das von der Oberfläche zurückkehrende Echo sie erreicht. Nachteilig wirken sich Temperaturschwankungen der Umgebung und Dichte des gemessenen Stoffes auf die Genauigkeit aus. Dafür sind diese Sensoren recht günstig.